Für einen kurzen Einsatz von zwei, drei Nächten ist das Hotel unschlagbar bequem. Ab etwa einer Woche dreht sich das Bild — und ab einem Monat liegen zwischen beiden Optionen schnell vierstellige Beträge.
Beispielrechnung: 3 Monteure, 4 Wochen
Hotel (2-Sterne, Einzelzimmer): Selbst bei günstigen 60 € pro Zimmer und Nacht ergeben sich 3 × 28 × 60 € = 5.040 € — ohne Verpflegung. Da Hotelzimmer keine Küche haben, kommen Restaurant- oder Lieferkosten von realistisch 20–30 € pro Person und Tag dazu: weitere ca. 2.100 €. Gesamt: gut 7.000 €.
Monteurwohnung: Bei einem typischen Preis von 25 € pro Person und Nacht: 3 × 28 × 25 € = 2.100 €. Selbstverpflegung über den Supermarkt kostet einen Bruchteil des Restaurantbudgets. Gesamt: rund 2.800–3.200 €.
Ersparnis in vier Wochen: etwa 4.000 € — pro Team. Bei mehreren parallelen Baustellen summiert sich das über ein Jahr erheblich.
Nicht nur der Preis: die Alltagsfaktoren
- Verpflegung: Eigene Küche statt Frühstücksbuffet-Zeiten und Restaurantsuche am Abend.
- Wäsche: Waschmaschine in der Wohnung statt teurem Hotel-Wäscheservice — bei Arbeitskleidung entscheidend.
- Zusammenleben: Das Team wohnt zusammen, Absprachen laufen am Küchentisch. Aber: getrennte Schlafzimmer bzw. getrennte Betten sind Pflicht.
- Parken: Transporter mit Anhänger passen selten ins Hotel-Parkhaus.
- Flexibilität: Verlängerungen sind beim privaten Vermieter meist unkompliziert — im Hotel eine Frage der Belegung.
Wann das Hotel doch gewinnt
Bei Einsätzen unter etwa 5 Nächten, bei täglich wechselnden Orten oder wenn kurzfristig gar nichts anderes frei ist. Für alles andere gilt: Monteurwohnung suchen, direkt beim Vermieter anfragen, Wochen- oder Monatspreis verhandeln.